Kilometerstand 112.796 Tageszähler 503 (3 Tage)
Zuerst wieder ein Stellplatzbild und ein Bild von einem Essen.


Vor der Abreise von Hammerfest sind wir noch zum Ausblick über der Stadt gefahren und haben die Umgebung genossen. Dann ging es zu unserem nächsten Ziel der Insel Seiland die wir über eine Fähre erreichen konnten. Auf der Insel ist ein Nationalpark. Wir sind zwei Kilometer bis zu einer Poststation gewandert und haben uns dort eingetragen. Der Weg ist gut beschildert und nicht ansträngend. Die Natur ist allerdings umwerfend. Kleine Seen und viele Vögel zusammen mit der Vegetation lassen uns in schwärmen kommen.
Zurück am Festland ging die Fahrt dann Richtung Alto. Hier konnten wir zuerst unsere Gasflasche wieder befüllen lassen. Diese Füllstation ist die einzige im Norden die Gasflaschen befüllen!! Die erforderlichen Adapter sind auch vorhanden!! Wir sind also wieder voll aufgetankt Kühlschrank und heißes Wasser ist gesichert.
Nach einem kleinen Stadtrundgang, wo wir vor allem die neune Kirche von Alto besichtigten fuhren wir noch zum Museum der Steinzeitbilder. Ein Rundgang führt entlang der bis zu sieben tausend alten Ritzbilder die vor allem Rentiere und Boote zeigen. Das ganze Areal wurde in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen.
Danach ging es weiter zu einem etwas abseits gelegen Wasserfall. Der Weg hierhin hat sich voll ausgezahlt. Die Wassermassen stürzen sich ins Meer , das ganze ist ein ordentliches Spektakel.
Heute ging es dann weiter Richtung Lofoten, wobei wir noch zirka dreihundert Kilometer entfernt sind. Am Weg haben wir eine alte Sami Siedlung besucht. Eine Sami die dort den Souvenir Laden betreut hat uns erzählt das sie zu einer Familie gehört mit hundert Mitgliedern und sie alle besitzen sechstausend Rentiere. Viele leben noch nach den alten Traditionen wobei die Jungen, wie sie sagt, immer mehr in die Städte wollen.
Ein weiterer Stopp war bei einem Markt der für die Einheimische veranstaltet wird nicht für die Touristen. Wir haben uns also unters Volk gemischt und ein Stück geräucherten Lachs, Käse und eine Salami gekauft.
Zum Abschluss ging es noch drei Kilometer in die Berge. Der weg war eine Herausforderung, es ging nur steil Bergauf, die Aussicht war dafür überwältigend. Wir konnten den ganzen Fjiord überblicken, einfach wunderschön.
Unser Stellplatz ist direkt am Meer bei Hatteng. Ein freier Stellplatz, wo wir Wasser Tanken können und auch das Grau und Schwarzwasser entsorgen können. Norwegen ist sehr gut organisiert für Camper. Sanitärstationen sind in Regelmäßigen Abständen und freie Stellplätze gibt in Überzahl. Ein Paradies für Camper!
Und zum Schluss es muss sein: Das Leben ist schön!




















