Kilometerstand 113.272 Tageszähler 476 (2 Tage)
Zuerst ein Bild von einem Stellplatz und ein Bild von einem Essen.


Von unserem Stellplatz in Hatteng fuhren wir nach Tromso. Wir besuchten das Polarmuseum und das Trollmuseum. Danach spazierter wir ein wenig durch die Stadt und konnten die Ankunft eines Schiffes der Hurtigruten beobachte. Das Wetter war alles in allem nicht berauschend aber zur Abwechslung trocken. Wir entschlossen uns weiter Richtung Lofoten zu fahren. Der Weg führte uns dann über eine Strecke die für einige Kilometer neu asphaltiert wird. Es war also eine Schotterpiste, mehr oder weniger wie in Südamerika. Der Poldi hat sich ausgezeichnet gehalten.
Eigentlich mitten im kam es dann zu einer wunderbaren Begegnung. Bei einem kleinen Wasserfall mit Mühle sprachen wir einen Norweger an wo man hier Fisch kaufen kann. Seine Antwort: „Wenn du fünf Minuten wartest bringe ich dir welchen denn kaufen kann man den Fisch hier schwer!“ Natürlich haben wir gewartet, und wirklich er hat uns einige Filets Seelachs und Kabeljau geschenkt. Gleichzeitig hat er uns zu sich und seiner Frau eingeladen. Wir nahmen die Einladung erfreut an und haben mit Dag und Solveig, so heißen die zwei, einen herrlichen Nachmittag verbracht. Es gab Kaffee und Solveig machte uns Waffeln, dazu gab es Brunost, ein Braunkäse und Moltebeeren . Diese Beeren sind eine Spezialität aus dem Norden von Norwegen. Sie sind sehr selten und müssen alle händisch gepflückt werden. Außerdem werden sie vor allem zu Weihnachten serviert. Wir waren von ihrer Gastfreundschaft überwältigt. Die zwei sind auch viel mit ihrem Wohnmobil unterwegs und wir hoffe sie bald einmal in Österreich begrüßen zu dürfen. Wieder hat sich bei unsere Reise bestätigt, wenn die Straße nicht besonders gut ist, gibt es die besten Erlebnisse. Das Leben ist schön!
Übernachtet haben wir dann vor dem Hallenbad in Bardufoss.
Heute ging es dann nach Harstad. Wir besuchten die älteste Steinkirche hier im Norden und die Überreste einer Wikinger Siedlung. Wobei man bei der Siedlung viel Fantasie braucht um etwas zu erkennen. Der Ort ist allerdings wunderschön. Er liegt in einer ruhigen geschützten Bucht und man kann nachvollziehen wie das Leben vor eintausend Jahren gewesen sein muss. Das Wetter war übrigens weiterhin sehr durchwachsen und die meiste Zeit regnete es in Strömen. Wir hatten aber Gott sei Dank immer Glück wenn wir was ansehen wollten war es gerade trocken. Wir haben einfach Glück!!!
Heute schlafen wir in der Nähe von Austre Kanstad und morgen geht es weiter zu den Lofoten.






















