Kilometerstand 115.417 Tagezähler 321 (2 Tage)
Zuerst wieder ein Bild von einem Stellplatz und einem Essen.


Unser erster Stopp gestern war das Gletscher und Klimamuseum in Boyum. Die Geschichte der Gletscher in Norwegen ist sehr gut dargestellt und ein großformatiger Film nimmt einen mit auf eine Flugreise über die mit Eis bedeckten Berge. Der zweite Teil stellt die Problematik des Klimawandeln dar. Zuerst werden die Natürlichen Änderungen sehr gut erklärt um gleich darauf auf die von uns Menschen verursachten Dinge hinzuweisen. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts werden ungebremst Millionen Tonnen Co2 in die Atmosphäre geblasen. Dadurch wird unsere Atmosphäre zusätzlich künstlich aufgeheizt. Es werden sich weitere große Veränderungen des Klimas und des Wetter abzeichnen. Die Trockenheit und Hitze heuer bei uns in Österreich wird von Überflutungen abgewechselt. In der Dokumentation im Museum glaubt man dass man da noch was machen kann. Hoffen wir es !!!
Weiter ging es zur Stabskirche von Borgund. Sie ist eine von nur noch achtundzwanzig Stabskirchen in Norwegen, wobei es einst einmal zweitausend davon gab. Sie wurde im dreizehnten Jahrhundert erbaut und ist bis auf die Dachschindel die alle dreihundert Jahre ausgewechselt wurden ,im Originalzustand. Alle Stabskirchen sind übrigens im UNESCO Kulturerbe aufgenommen worden. Danach haben wir wieder einmal Fußfrei direkt am Fjord übernachtet. Das Wetter am Abend war sehr schön und wir hatten eine gute Sicht über den Fjord.
Heute haben wir zuerst den Stegastein besucht. Eine dreißig Meter lange Aussichtsplattform , 650 Meter über dem Aurlandsfjord. Wir fuhren los obwohl die gesamte Umgebung im Nebel lag. Als wir gefahren sind, waren gerade die Fahrradfahrer eines Triathlon auf der Bergstraße unterwegs. Unglaublich was diese Athleten leisten. Oben angekommen war die Sicht nicht besser, wir haben beschlossen einfach zu warten. Kurze Zeit später ging dann auch der Nebel auf und wir hatten eine wunderbare Aussicht über den Fjord.
Unsere Reise brachte uns dann nach Flam. Wir besuchten das Eisenbahnmuseum und spazierten ein wenig durch den Ort. Danach besuchten wir ein Wikingerdorf. Hier leben Menschen wie zur Zeit der Wikinger. Ein gelebtes Freilichtmuseum. Wir waren wieder einmal total begeistert. Eine Frau zeige wie man mit einer Nadel und Wolle Hauben knüpft, und der Schmied des Dorfes machte gerade ein neues Messer. Die Häuser sind auch original gebaut und eingerichtet. Sie haben uns allen das Leben der Wikinger gut näher gebracht.
Jetzt stehen wir kurz vor Bergen auf einem Stellplatz bei Vosse bei dem See Vangsvatnet. Morgen fahren wir dann nach Bergen.
Und natürlich gilt weiter hin: Das Leben ist schön!




















