Tage 5-7 von Warschau über Riga nach Tallinn

Kilometerstand 110.037 Tagezähler 1.306 (3 Tage)

Wieder ein Bild vom Essen und Standortfoto.

Gemüse aus dem Omnia
Gemüse aus dem Omnia

Nach Warschau ging die Reise über Rusne nach Klaipeda. Hier nahmen wir die Fähre um nach Neringa und der dortigen Sanddüne zu gelangen. Die haben wir natürlich erklommen. Es handelt sich um die 2.Größte Wanderdüne in Europa. Die Parnidis Düne, so heißt sie, ist echt beeindruckend. Wir sind vom Wasser bis zum Top wo eine Sonnenuhr steht spaziert. Danach gings weiter und am Weg nach Riga haben wir einen Abstecher zum Berg der Kreuze gemacht wo wir auch übernachtet haben. Seit der Zarenzeit haben Pilger unzählige Kreuze in den Boden gesteckt. Der Ort ist so gut bekannt das sogar Papst Johannes Paul der 2. hier eine Predigt gehalten hat. In Riga haben wir einen ausführlichen Rundgang durch die Altstadt gemacht. Wir besuchten die Wohnung des Architekten Konstantin Peksens der maßgeblich an den Jugendstiel Häusern mitgewirkt hat. Seine Wohnung ist als Museum eingerichtet und vermittelt einen sehr guten Eindruck wie sich das Leben Anfang des 20.Jahrudert abspielte. Riga gilt ja als Hauptstadt des Jugendsiels mit mehr als zweihundert Jugendstiel Fassaden.

Den schönsten Strand der Ostsee haben wir am Weg nach  Tallinn, er liegt in Pärnu, auch noch besucht. Ein wunderschöner goldener Sandstand der sehr an Italien erinnert. Das Wasser ist sehr seicht und man kann dadurch sehr weit rausgehen. Heute sind wir dann in Tallinn angekommen. Wir machten einen Spaziergang durch die alte Hansestadt und man kann noch erkennen wie reich diese Stadt im Mittelalter war. Mächtige Verteidigungsanlagen sollten sie vor Übergriffen schützen. Einer der Türme haben sie Fette Magarete getauft, er ist ein nicht allzu hoher Turm aber dafür sind seine Mauern sehr dick und konnten somit den Anstürmen widerstehen. Wir sind also bereits rund 2000 Kilometer gefahren und sind von den Ländern im Osten und Norden stark beeindruckt. Alle Straßen sind in sehr gutem Zustand und die Sauberkeit ist einzigartig. Auf der gesamten Strecke haben wir nur ein einziges Plastiksackerl am Straßenrand liegen sehen. Es ist auch erstaunlich wie schnell wir wieder in den Reise Rhythmus gefunden haben. Es wird auch Zeit das alte Sprichwort wieder zu beleben: Ja, das Leben ist schön!!